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Landis+Gyr Smart Metering-Lösung besteht Praxistest

Nürnberg, 11. Februar 2016. Die Smart Metering-Lösung „Gridstream GWA“ von Landis+Gyr bewährt sich aktuell in einem der bislang größten deutschen Feldtests. Im Rahmen dieses Tests wurden bisher über 400 Kunden von EnBW und zwei lokalen Energieversorgern mit intelligenten Stromzählern und Smart Meter-Gateways verschiedener Hersteller ausgestattet und dabei abrechnungsrelevante Daten an die Energieversorger übertragen. Landis+Gyr verwaltet in diesem Feldtest mit seiner Gateway Administrations-Software „Gridstream GWA“ die Geräteinstallation, den Betrieb und das Auslesen der Zählerwerte dieser Kunden. Auch das Smart Meter-Gateway S560 von Landis+Gyr kommt dabei zum Einsatz.

„Der Test zeigt, dass unsere Ende-zu-Ende-Lösung in der Praxis hervorragend funktioniert und dabei die Vorgaben des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in vollem Umfang erfüllt“, sagte Peter Heuell von Landis+Gyr. „Die erfolgreiche Umsetzung in der Praxis ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Zertifizierung von Geräten und IT-Systemen durch das BSI – und damit für den bevorstehenden Rollout.“  EnBW bereitet sich mit den im Feldtest gewonnenen Erkenntnissen auf den anstehenden Rollout vor. „Wir können wichtige Erfahrungen für die Montageabläufe, die Kundengespräche und die Zusammenarbeit mit Mobilfunkanbietern und Geräteherstellern gewinnen“, erläutert Arkadius Jarek, Projektleiter Rollout Messsysteme-Infrastruktur (ROMI) bei der EnBW-Tochter Netze BW. „Diese Erfahrungen bereiten die Basis für die nächste Phase auf dem Weg zum Rollout.“ EnBW wird ab Oktober die Massentauglichkeit von Geräten in einem groß angelegten Pilotprojekt testen.

Der Feldtest ist nicht nur einer der bislang größten Smart Meter-Praxistests in Deutschland – er zeigt auch, dass das Zusammenspiel von Zählern, Gateways und Gateway-Administrations-Software verschiedener Hersteller reibungslos funktioniert. Die Interoperabilität ist eine maßgebliche technische Vorgabe des BSI an die Smart Metering-Technologie.

Insgesamt sind vier Geräte-Anbieter an dem Feldtest beteiligt. Dabei kommen mehrere Kommunikationstechnologien parallel zum Einsatz: Daten werden sowohl per LTE-Mobilfunktechnologie, Ethernet als auch via Powerline-Technologie übertragen. „In der Rollout-Praxis müssen Energieversorger verschiedene Kommunikationstechniken einsetzen können“, so Peter Heuell. „Unsere Gateway-Administrations-Software stellt auch dies problemlos sicher.“

Im Rahmen des Tests wird auch die Visualisierung der übertragenen Energiedaten getestet. Diese Anforderung der Physikalischen Technischen Bundesanstalt (PTB) setzt das Smart Meter-Gateway S560 von Landis+Gyr mit einer speziellen Schnittstelle um. Ziel der Visualisierung ist es, dem Verbraucher Kontrolle über die Rechnungsdaten zu verschaffen und die Transparenz zu erhöhen.

„Wir wissen jetzt: Das Zusammenspiel von Zählern, Gateways, Gateway-Administrations-Software und SAP-Systemen funktioniert in der Praxis reibungslos“, erklärt Peter Heuell. „Wir als Hersteller sind soweit. Der Rollout kann kommen.“

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